Aufforsten
Aufforsten in Wegberg
Aktives Aufforsten ist wichtig, weil neu gepflanzte Wälder gleich mehrere Funktionen für den Klimaschutz und die Klimaanpassung erfüllen. Sie binden CO2 langfristig, kühlen ihre Umgebung durch Schatten und Verdunstung, stabilisieren Böden, fördern die Artenvielfalt und machen Landschaften widerstandsfähiger gegen Extremwetter wie Hitze, Starkregen oder Dürren.
Das Aufforsten umfasst dabei ausdrücklich nicht nur die Unterstützung bei der Regeneration bereits gerodeter oder geschädigter Flächen, sondern auch das aktive Schaffen zusätzlicher Waldflächen, die es zuvor nicht gab.
Genau deshalb engagiert sich auch Wegberg für Aufforstungsprojekte: Die Stadt möchte aktiv dazu beitragen, CO2-Emissionen auszugleichen und ökologische Verantwortung zu übernehmen.
Die Pflanzaktionen werden dabei bewusst häufig gemeinsam mit Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt. Kinder und Jugendliche können so Natur- und Klimaschutz unmittelbar erleben und so früh ein nachhaltiges Verantwortungsbewusstsein entwickeln.
Baumpflanzaktion 07. April 2026, Bauernhofkindergarten „Hollas Gärten“
Die Aufforstung der Flächen am Fasanenweg wurde als gemeinsames Projekt zur Stärkung des ökologischen und nachhaltigen Bewusstseins umgesetzt. Im Rahmen einer Pflanzaktion mit einer Kindertagesstätte koordinierte der Bauhof der Stadt Wegberg die Maßnahmen gemeinsam mit dem Forstamt Rureifel–Jülicher Börde. Gesponsert wurde die Aktion vom Bestattungshaus Joerißen GmbH in Wegberg.
Am 07.04.2026 pflanzte der Bauernhofkindergarten „Hollas Gärten“ zusammen mit dem Bauhof der Stadt und Bürgermeister Christian Pape insgesamt 300 Stieleichen. Dadurch entstanden 1.033 m³ neue Waldfläche. Jeder neu gepflanzte Baum speichert im Laufe seines Lebens rund 500 kg CO2 – insgesamt werden durch dieses Projekt langfristig etwa 150 Tonnen CO2 gebunden.






Baumpflanzaktion 14. März 2025, Gemeinschaftsgrundschule am Beeckbach
Die Klassen 1a und 1b der Gemeinschaftsgrundschule am Beeckbach haben am 14. März 2025 insgesamt 400 junge Bäume gepflanzt. Im Rahmen einer Waldwanderung lernten die Schülerinnen und Schüler den Lebensraum Wald auf anschauliche Weise kennen und erfuhren, welche wichtige Rolle er für Klima und Artenvielfalt spielt. Zum Abschluss setzten die mehr als 50 Kinder gemeinsam mit Bürgermeister Christian Pape und Förster Claus Gingter 400 Bäume in die Erde – ein starkes Zeichen für gelebten Umwelt- und Klimaschutz.
Jeder neu gepflanzte Baum speichert im Laufe seines Lebens rund 500 kg CO2. Durch das Engagement der Grundschule Beeck werden so langfristig etwa 200 Tonnen CO2 gebunden.



Baumpflanzaktion 02. Dezember 2024, Cusanus Gymnasium Erkelenz
Die Klasse 5a des Cusanus‑Gymnasiums Erkelenz hat am 02. Dezember 2024 im Tüschenbroicher Wald ein umfassendes Nachhaltigkeitsprojekt umgesetzt und insgesamt 600 Bäume gepflanzt. Klassenlehrer Thorsten Schmitz hatte die Idee, seinen Schülerinnen und Schülern den Lebensraum Wald näherzubringen. Gemeinsam mit dem Klimaschutzmanager der Stadt Wegberg wurde daraus ein Projekt entwickelt, bei dem die Kinder nicht nur Bäume pflanzen, sondern diese im kommenden Frühjahr auch pflegen und eine Patenschaft für den entstehenden Wald übernehmen. Das Thema wird zudem im Unterricht weiter vertieft.
Im Rahmen einer Naturwanderung setzten die Schülerinnen und Schüler die 600 jungen Bäume eigenhändig in die Erde. Unterstützt wurde das Projekt durch die Green Path GmbH aus Gotha, die sämtliche Bäume stiftete.
Jeder neu gepflanzte Baum speichert im Laufe seines Lebens rund 500 kg CO2. Durch das Engagement der Klasse 5a werden so langfristig etwa 300 Tonnen CO2 gebunden – ein wertvoller Beitrag zum lokalen Klima- und Umweltschutz.



