Wenn in den kommenden Tagen eine Fackel durch Wegberg gereicht wird, steckt dahinter mehr als nur ein kreatives Bastelprojekt. Die Klasse 10b des Maximilian-Kolbe Gymnasiums hat für das bevorstehende Schulfest eine eigene „Olympia-Fackel“ entworfen – und damit ein Zeichen für Gemeinschaft und Verbundenheit gesetzt.
Wochenlang wurde geplant, gesägt, geklebt und gestaltet. „Wir haben sehr, sehr lange und hart daran gearbeitet“, berichten einige Schüler*innen der 10b. Von der ersten Skizze bis zum letzten Feinschliff steckte viel Zeit, Geduld und Teamarbeit in dem Projekt. Ziel war es, eine Fackel zu bauen, die ähnlich wie das olympische Vorbild durch ganz Wegberg gereicht wird.
Die Idee dahinter: Die Fackel soll verschiedene Orte in der Stadt besuchen, die entweder eine besondere Verbindung zur Schule haben oder für Engagement und Gemeinschaft stehen. Stationen könnten Einrichtungen sein, die Gutes tun, Plätze, die den Jugendlichen besonders gefallen, oder Orte, an denen viele Schüler*innen ihre Freizeit verbringen. So entsteht eine symbolische Route durch Wegberg.
Ihre erste offizielle Station war das Wegberger Rathaus, wo Bürgermeister Christian Pape die Fackel entgegennahm. „Ich bin beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. Schule, Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehme und Institutionen auf diese Weise zu verbinden und ins Gespräch zu bringen, ist eine tolle Idee“, zeigt sich Bürgermeister Pape begeistert.
Beim großen Fest am Maximilian-Kolbe Gymnasium am 11. Juli soll sie schließlich ihren „Zieleinlauf“ feiern. Dann wird die Fackel nicht nur Symbol für Ausdauer und Kreativität sein, sondern auch für das, was Schule ausmacht: Zusammenhalt, Einsatzbereitschaft und die Bereitschaft, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen.
1. April 2026 von Ulrich Lambertz