Präventive Kampfmittelbeseitigung

Beschreibung

Vor Eingriff in das Erdreich ist ein Antrag auf Luftbildauswertung (LBA) bei der zuständigen Ordnungsbehörde zu stellen.

Die Ordnungsbehörde leitet diesen Antrag an den  Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) weiter und erhält nach ca. 4 Wochen das Ergebnis der LBA zurück. 

Der KBD verfügt derzeit über ca. 230.000 alliierte Luftbilder aus den Kriegsjahren. Anhand dieser Luftbilder sowie weiterer Unterlagen wird das Baugrundstück hinsichtlich einer Kampfmittelbelastung untersucht. Sofern eine mögliche Belastung in sogenannten Verdachtsflächen existiert, wird der Ordnungsbehörde eine Überprüfung des Baugrundstückes vor Ort mit geophysikalischen Verfahren empfohlen. Die endgültige Entscheidung über die weitere Vorgehensweise obliegt der örtlichen Ordnungsbehörde.  

Benötigte Unterlagen 

Einen Antrag auf Luftbildauswertung finden Sie unter folgendem Link: Antrag auf LBA . Die grau unterlegten Felder müssen ausgefüllt werden. Die übrigen Felder können frei bleiben.

Ihrem Antrag muss zwingend ein Auszug aus der Deutschen Grundkarte 1:5000 beigefügt sein. Für die Kennzeichnung des beantragten Grundstückes beachten Sie bitte das Merkblatt Liegenschaftskarte

Weitere Informationen zur Kampfmittelbeseitigung finden Sie hier.

Gebühren

Der Antrag auf Luftbildauswertung ist kostenfrei. Zu beachten ist aber, dass Folgekosten entstehen können, sofern von der Luftbildauswertung eine Überprüfung des Grundstückes vor Ort durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst empfohlen wird. Weitere Informationen darüber erhalten Sie in dem Runderlass des Innenministeriums (Siehe Internetseite Bezirksregierung) oder bei der örtlichen Ordnungsbehörde.


 

 

 

Fachbereich

Bürgerservice und Sicherheit

Mitarbeiter/in

Andrea Mühren

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Fax 02434 / 83 - 888

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