Heiraten im klösterlichen Ambiente

Für den schönsten Tag im Leben die passende Umgebung.

 

Durch den Torbogen zum Portal

Standesgemäßer könnte die Kulisse für den bedeutungsvollen Tag nicht sein: Nach dem Gang durch den Torbogen des ehemaligen Klosters, die Treppe hinauf zum Portal, wo der Standesbeamte die schwere Tür öffnet, wird ein mit Herzklopfen ankommendes Paar feierlich und hoch offiziell begrüßt. Durch den langen Klostergang, in dem heute wechselnde Präsentationen der in der Atelieretage arbeitenden Künstler ausgestellt sind, geleitet die Gesellschaft das Paar ins Trauzimmer und nimmt vor einem mächtigen Tisch Platz.

Das Ambiente ist stilvoll und mit Mobiliar aus alter Eiche wertvoll ausgestattet. Ein imposantes, großes Wandgemälde mit dem Motiv der Tüschenbroicher Mühle gibt dem Raum einen Touch von naturverbundener Romantik. Wem fällt's da noch schwer, „Ja, ich will“ zu hauchen. Nach der Zeremonie, wenn die Ringe getauscht sind, lädt der Klostergarten zum Lustwandeln ein. Vor dem Fotografen können die Frischvermählten mit Familie und Freunden mit einem Glas Sekt anstoßen – die perfekte Trauung.

Als Trauungsort ist das Wegberger Standesamt auch deshalb so beliebt, weil es hier Termine am Freitagnachmittag und am Samstag gibt. Das lockt viele Auswärtige in die Grenzlandringstadt, die sich das Wochenende gerne für den großen Tag reservieren. Keine Zeremonie hat bei uns Routine. Wir nehmen uns Zeit, was die Paare schätzen. Im ehemaligen Kloster ist eben alles noch etwas beschaulicher, Romantik inklusive. Ein Besuch der in der Nähe liegenden Wassermühlen tragen mit dazu bei, diesem Tag eine unvergessliche Erinnerung zu verleihen. 

 

Für Termine und Informationen wenden Sie sich bitte an:                                

Standesamt Wegberg

Rathausplatz 25 • 41844 Wegberg

Tel. 02434/83-341, 342, 343 oder 344


Wir geben hier den Hinweis darauf, dass zur Zeit keine Eheschließungen an Freitagnachmittagen und Samstagen möglich sind.

 

Kirchliche Trauung

Wenn Sie eine kirchliche Hochzeit vorgesehen haben, kann bei den angegebenen Pfarrämtern das für Sie zuständige örtliche Pfarramt zur Terminabsprache erfragt werden. 

Katholisches Pfarramt Wegberg

Tel. 02434-80020 

Evangelisches Pfarramt Wegberg

Tel. 02434-1015 


Hochzeitsfeier im Tal der Mühlen

Feiern Sie nach der Trauung mit Ihren Gästen in den romantischen Restaurants oder Hotels unserer Stadt.

Für kleine und große Gesellschaften finden sich die passenden Räumlichkeiten in den teils historischen Gebäuden in landschaftlich schöner Umgebung. Beispielsweise...

–  Hotel-Restaurant Burg Wegberg, Wegberg, Tel. 02434-98220

–  Restaurant Tüschenbroicher Mühle, Tüschenbroich, Tel. 02434-4280

–  Hotel-Restaurant Molzmühle, Rickelrath, Tel. 02434-99770

–  Restaurant Ophover Mühle, Wegberg, Tel. 02434-8085385

–  Hotel-Restaurant Sternzeit´, Wildenrath, Tel. 02432-4920

–  Hotel-Restaurant Esser, Kipshoven, Tel. 02161-58620

–  Gasthaus Cohnen, Rath-Anhoven, Tel. 02431-74115

sowie viele weitere Hotels und Gaststätten.


Das Kloster zu Wegberg

 

Das an zentraler Stelle in Wegberg gelegene ehemalige Klostergebäude stammt aus der Mitte des 18. Jh. und wurde für den Kreuzherrenorden errichtet. 1636 übertrug Franz v. Spiering die Wegberger Pfarrstelle dem Kreuzherrn Tilman Breuer vom Kreuzherrenkonvent in Wickrath. Die Pfarre umfasste Wegberg beiderseits der Grenzen, den jülichschen Teil wie auch den geldrischen. 1639 übertrug v. Spiering auch förmlich das Patronatsrecht auf den Kreuzherrenorden und gab dem Orden den Auftrag, ein Kloster zu bauen und einen Konvent zu errichten. Ihren Lebensunterhalt sollten die Ordensleute aus den Einkünften der Kirche beziehen und dafür die Seelsorge und den Schulunterricht vor Ort versehen. Mit der Kirchenverwaltung verbunden war zu dieser Zeit auch die Armenverwaltung. Die geplante Einrichtung des Konvents zog sich zunächst in die Länge. Zur Einrichtung einer klösterlichen Gemeinschaft ist es auch später nicht gekommen. Man darf annehmen dass sich in Wegberg stets nur zwei Kreuzherren befunden haben, der Pastor und als Gehilfe in der Seelsorge der Kaplan.

1727 übernahm Johannes Reynders die Pfarre. Er war es, der vermutlich um 1740 das heutige Klostergebäude errichten ließ. Nach dem Wiederaufbau des Klosters nach Mitte der 1950er Jahre befindet sich über der Toreinfahrt der Wappenstein des Karmeliter-Ordens. Seit 2008 befindet sich im Gebäude die hier abgebildete Zeittafel mit Angaben zur Geschichte des Klosters.

 

Fachbereich

Bürgerservice und Sicherheit - Standesamt

Mitarbeiter/in

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Judith Basalla / Kirsten Bischofs

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Tel. 02434 / 83 - 341 bis 344

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zusätzlich Dienstag von 14:00 - 17:30 Uhr