Glasfaseranschluss für viele Haushalte in Vorbereitung

Mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Wegberg und der Deutschen Glasfaser ist der Weg frei für den Glasfaserausbau durch die Deutschen Glasfaser im Zentrum der Stadt und in einigen angrenzenden Außenorten. Bereits vor fünf Jahren hat die Deutsche Glasfaser begonnen, 12.000 Anschlüsse in einzelnen Ortschaften darunter Klinkum, Merbeck, Rath-Anhoven und Holtum mit dem schnellen Fibre to the Home (FttH), d.h. mit einem Glasfaseranschluss bis ins Haus, zu versorgen.  Jetzt sollen weitere Gebiete folgen.

 

Im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz unterzeichnete Bürgermeister Michael Stock das Vertragswerk, nachdem der Haupt- und Finanzausschusses am 26. Januar dem Abschluss eines Kooperationsvertrages zugestimmt hatte.

„Ich freue mich, dass ich mich als Wegberger Bürger persönlich dafür einsetzen kann, dass in der Stadt das zukunftsfähige Datennetz weiter ausgebaut wird”, erklärt Projektleiter Stephan Giese, der von seiner Koordinatorin Eva Thiery unterstützt wird. Stephan Giese ist seit 2014 bei der Deutschen Glasfaser tätig. Das Unternehmen hat bereits rd. 70.000 Haushalte im Kreisgebiet mit einem Glasfaseranschluss versorgt und ist seit der Gründung in 2012 auf mittlerweile 12 Standorte im Bundesgebiet gewachsen.

Losgehen soll es im April mit den Orten Dorp und Harbeck und anschließend Bissen und Watern sowie Brunbeck. Weitere Ausbaubereiche sind Beeck, Uevekoven, Wegberg Ost (Beeckerheide, Gerichhausen, Forst) und Wegberg Süd (Wohnbereiche südlich und nördlich des Schulzentrums) und das Stadtzentrum. Bei der Ausbauplanung werden die Straßenzüge in einzelne „Polygone“ (Ausbaugebiete) aufgeteilt, die nicht immer exakt mit den Ortsgrenzen übereinstimmen. 

„Es ist ein wichtiges Signal, künftig nicht nur unsere Schulen und Infrastruktur digital aufzurüsten, sondern dass auch die Möglichkeit besteht, unsere Unternehmen und private Haushalte mit schnellem Internet zu versorgen. Viele Menschen arbeiten und lernen mittlerweile zu Hause und benötigen dafür eine stabile und schnelle Leitung.

Unter dem Aspekt, dass zukünftig das schnelle 5G-Datennetz benötigt wird, um Industrie und Landwirtschaft weiter zu digitalisieren, ist der geplante Ausbau ebenso ein großer Schritt in die Zukunft“, erklärt Bürgermeister Michael Stock.

Projektleiter Stephan Giese sieht den Ausbau des Glasfasernetzes als eine einmalige Chance für die Stadt, um eine zukunftsorientierte digitale Versorgung zu erhalten. „Jeder Unternehmer und Bürger kann sich ohne eine zusätzliche finanzielle Belastung entscheiden, einen Glasfaseranschluss bis in sein Gebäude legen zu lassen. Die zu zahlenden Preise für die Nutzung des Anschlusses entsprechen im Großen und Ganzen den der Mitbewerber für einen Anschluss über das alte Kupferkabel, das nur die Übertragung begrenzter Datenmengen zulässt. Jetzt liege es an den Bürgerinnen und Bürgern diese Chance zu nutzen“, erklärt Giese.  Der wirtschaftliche Ausbau für die Deutsche Glasfaser ist abhängig davon, dass sich in dem zuvor festgelegten Wohnbereich 40% der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Stephan Giese will daher mit Informationsbroschüren und Beratungsmöglichkeiten für die Vorteile werben.  Perspektivisch möchte er weitere Orte in der Stadt mit einem Glasfaseranschluss ausstatten, sollte das jetzt anstehende Projekt erfolgreich sein.

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