Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Voraussichtlich ab Freitag, dem 08.05., spätestens jedoch ab Samstag, dem 09.05. wird im Stadtgebiet von Wegberg der Eichenprozessionsspinner bekämpft.

 

Zum Einsatz kommt eine Sprühtechnik, bei der der Wirkstoff mittels Turbine in die Baumkronen versprüht wird. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind in einem bestimmten Stadium gefährlich für den Menschen. Im genannten Raupenstadium tragen die Raupen eine giftige Behaarung, so genannte Brennhaare, welche bereits vom Wind von den kleinen Tierchen abbrechen können. Der Kontakt dieser Brennhaare mit der Haut des Menschen aber auch von Hunden und Katzen löst stärkste allergische Reaktionen aus. Bei Einatmen der Raupenhaare kann es sogar zu Entzündungen im Atemweg kommen. Bei Augenkontakt kann es zu starken Reizungen der Augen kommen.

Bei der Bekämpfung kommt der Wirkstoff FORAY ES (Bacillus thuringiensis) zum Einsatz. Dieses Mittel ist für die Pflanzen unschädlich und weder giftig noch bienengefährlich. Es können auf Oberflächen jedoch für eine kurze Zeit klebrige Beläge verbleiben.

Die Besprühung findet ausschließlich an Eichen statt. Vorrangig werden hierbei Bäume behandelt, welche in von Passanten stark frequentierten Bereichen stehen. Dazu gehören Rad- und Wanderwege ebenso wie Friedhöfe und Schulhöfe. Die Arbeiten werden von einem Dienstleister ausgeführt, jedoch von städtischem Personal begleitet. Bei Rückfragen steht der städtische Betriebshof (Herr Pape) unter 02434 83 811 zur Verfügung.