Bessere Radwegenetze im Bereich MG-Roermond

Die Städte Mönchengladbach, Roermond und Wegberg sowie die Gemeinde Roerdalen sollen künftig mit einer Radwegeverbindung besser miteinander verbunden werden, damit sie für den Alltags- und Freizeitradverkehr bequemer und schneller erreicht werden können. In Mönchengladbach soll die Radroute an das Stadtzentrum angeschlossen werden.

 

Mit dieser Verbindung wird eine Radroute über die Landesgrenzen hinaus entwickelt, die sowohl für den Alltags- aber auch Freizeitverkehr zu nutzen ist. Ein grenzüberschreitender Radweg fördert künftig grenzüberschreitende Arbeit und den touristischen Austausch in der Region. Für die weitere Entwicklung der Euregio ist grenzenlose Mobilität und grenzüberschreitende Infrastruktur insbesondere für den Radverkehr eine wichtige Voraussetzung. Mit der Anbindung des Radweges an die Mönchengladbacher Innenstadt wird eine attraktive Verbindung vom Rheinland in die Niederlande angeboten und somit der Radtourismus in der gesamten Region gestärkt. Weiterhin wird durch die Förderung des Radverkehrs und durch das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltagsverkehr die belastete Verkehrssituation der Innenstädte entlastet, die Lärmbelastung und der CO2 Ausstoß vermindert. Durch die Entwicklungen im Bereich der Elektroräder können mehr und mehr auch größere Distanzen bis 15 km problemlos überwunden werden. Hier liegt ein großes Potenzial für die weitere Etablierung des Rades als Verkehrsmittel. Bei Entfernungen bis zu fünf Kilometer bringt das Fahrrad im städtischen Raum aufgrund der Parkplatzsuche sogar Vorteile gegenüber dem motorisierten Individualverkehr. Jede Verlagerung von „Pkw-Kurzstrecken“ hin zum Fahrrad führt zu einer Entlastung des städtischen Straßennetzes und dem begrenzt zur Verfügung stehenden Parkraum. Auf einem PKW Parkplatz können acht Fahrräder stehen. Zudem ist das Fahrrad ein flexibles, umweltfreundliches, gesundheitsförderndes und kostengünstiges Verkehrsmittel für jedermann.
Mit der Erstellung der Studie wurde das renommierte Ingenieurbüro AB-Stadtverkehr aus Bornheim bei Bonn, in Kooperation mit dem niederländischen Büro SOAB aus Breda, beauftragt. Die Erstellung der Machbarkeitsstudie erfolgt in enger Abstimmung mit den Projektpartnern, sowie dem ADFC und dem niederländischen Fietsersbond. Neben verschieden Workshops sind auch Befahrungen möglicher Trassen sowohl auf niederländischer, als auch auf deutscher Seite geplant.


Das Projekt "Radweg Mönchengladbach, Wegberg, Roerdalen, Roermond" wird im Rahmen des INTERREG V A Programms Deutschland-Nederland ermöglicht und von der Europäischen Union (EU) mitfinanziert.


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