Funktionsgerechter Neubau der Feuerwache: Preisgericht hat entschieden

Neubau Feuerwache

Wegberg erhält mit der neuen Feuerwache einen prägnanten neuen Ortseingang.

Der von der Stadt Wegberg mit Unterstützung der Feuerwehr in Wegberg ausgelobte Realisierungswettbewerb für den Neubau der Feuerwache in Wegberg wurde am 13. April 2018 unter dem Vorsitz der Kölner Architektin Prof. Dörte Gatermann entschieden.

 

 

Informationen zum Wettbewerbssieger können Sie auf der Ebene 3 im Rathaus betrachten und hier downloaden: (Bitte beachten Sie, dass der Download aufgrund der Dateigröße etwas längere Zeit in Anspruch nimmt.)

Präsentationsplan 1

Präsentationsplan 2

Modellfoto

Auslobungstext

Protokoll der Preisgerichtssitzung am 13.04.2018

Erläuterungen zum 1. Preis des Wettbewerbs

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Das Preisgericht unterstreicht die insgesamt hohe Qualität der Wettbewerbsbeiträge. Insgesamt 14 Teams aus Architekten und Landschaftsarchitekten hatten eine Arbeit fristgerecht abgegeben. Mit dem 1. Preis wurde die Arbeit der Berliner Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin (Architektur) mit KuBuS Freiraumplanung GmbH & Co KG, Berlin (Landschaftsarchitektur) ausgezeichnet.

„Der Siegerentwurf vereinigt Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und nachhaltige Architektur. Wir freuen uns über eine zukunftsweisende Feuerwache, die von der Jury mit einem einstimmigen Votum ausgewählt wurde“, so Bürgermeister Michael Stock.

Das ausgewählte, mit dem ersten Preis prämierte Projekt des Berliner Planungsteams überzeugte die Jury nicht nur durch stimmige funktionale Abläufe, sondern auch durch einen überzeugenden architektonischen Auftritt am Ortseingang an der Maaseiker Straße. Die öffentlichen Anlagen und Bauten an der Maaseiker Straße erhalten einen klaren Abschluss zur Landschaft hin. Im damit zum Grenzlandring hin aufgespannten Freiraum lassen sich die geforderten Eingriffs-Ausgleichsmaßnahmen gut umsetzen. Hier setzt allein der Übungsturm der neuen Wache ein prägnantes, signethaften Zeichen.

Das Projekt überzeugte das Preisgericht auch in seiner eher ungewöhnlichen Materialisierung als schwarzer Holzbau, der jedoch gute Voraussetzungen bietet die hohen Erwartungen an die Nachhaltigkeit und die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes umzusetzen. Das Preisgericht empfiehlt daher der Stadt Wegberg, die weiteren Planungen mit dem ausgewählten Planungsteam auf der
Grundlage ihres Wettbewerbsbeitrags umzusetzen.

Die Jury verlieh darüber hinaus einen zweiten Preis sowie zwei Anerkennungen.

Das Ergebnis im Einzelnen:

               
1. Rang, 1. Preis

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Arbeit 1003

Scheidt Kasprusch Gesellschaft von Architekten mbH,
Berlin (Architektur) mit KuBuS Freiraumplanung GmbH&Co KG, Berlin
(Landschaftsarchitektur)



2. Rang, 2. Preis


 Arbeit 1011
 harris+kurrle architekten bda partnerschaft mbb, Stuttgart
 (Architektur) mit Jetter Landschaftsarchitekten, Stuttgart
 (Landschaftsarchitektur)
 

3. Rang ex äquo,
  Anerkennung


Arbeit 1001
rüdenauer-architektur, Stuttgart (Architektur) mit Planungsgruppe
stahlecker, Stuttgart (Landschaftsarchitektur)
 

 3. Rang ex äquo,
  Anerkennung

 Arbeit 1005
 Bayer & Strobel Architekten, Kaiserslautern (Architektur) mit urbanegestalt Part
 GmbB, Köln (Landschaftsarchitektur)