Bombendrohung im Schulzentrum

Um 10.40 Uhr erreichte die Schule am Grenzlandring ein anonymer Anruf, dass um 11.00 Uhr eine Bombe explodieren würde. Genaueres wurde nicht genannt. Der Schulleiter, Herr Scholz, setzte sofort einen Notruf bei der Polizei ab, nach Rücksprache wurde das Gebäude per Feueralarm geräumt. Gleichzeitig wurden die Schulleitungen der benachbarten Schulen informiert.

 

Die Räumung verlief zügig und geordnet. Unmittelbar nach der Räumung trafen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste sowie das Ordnungsamt der Stadt Wegberg ein. Da das Gebäude nicht betreten werden durfte, wurden die Kinder und Jugendlichen vom Lehrpersonal und den Rettungsdiensten in einem gesicherten Bereich betreut. Zum regulären Schulschluss konnten die Schülerinnen und Schüler nach Absprache mit den Klassenleitungen das Schulgelände verlassen und den Heimweg antreten. Die Kinder hatten jederzeit die Gelegenheit, telefonisch mit den Eltern Kontakt aufzunehmen und bei den vorhandenen Rettungskräften psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Es besteht derzeit laut der Kriminalpolizei Heinsberg kein berechtigter Verdacht bezüglich des anonymen Anrufers.

Am Montag, dem 05.11.2018 beginnt der Unterricht regulär um 08.00 Uhr. Die Schule hat sichergestellt, dass in Zusammenarbeit mit dem schulpsychologischen Dienst des Kreises Heinsberg eine Nachbetreuung und Reflexion der Ausnahmesituation gewährleistet ist.

Der Schulleiter lobt abschließend die hervorragende und professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte. Ein Dank geht auch an das gesamte Schulpersonal und die Schülerschaft für die ruhige und besonnene Art, mit der mit dieser Ausnahmesituation umgegangen wurde.

Foto: Schule am Grenzlandring