Wegberg bewirbt sich um Fördergelder für Schul- und Freizeiteinrichtungen

Die Stadt Wegberg möchte in Zukunft mehr in Sportstätten und Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sowie Freizeiteinrichtungen investieren. "Für die damit verbundenen hohen Kosten hat sich die Stadt um eine Bundesförderung beworben" erläutert Bürgermeister Michael Stock. Seitens der Verwaltung wurde nun ein umfangreiches Planungskonzept entwickelt. 

 

Das Bundesprogramm fördert mit insgesamt 100 Millionen Euro die Sanierung von kommunalen Einrichtungen im Bereich von Sport, Jugend und Kultur. Um die Fristen der Abgabe zu wahren, hatte Baudezernent Frank Thies kurzfristig hierzu in den Sommerferien ein Projektteam einberufen. 

Zu den geplanten Maßnahmen gehören unter anderem die Attraktivierung des Außenbereiches am Hallenbad sowie den Zugang behindertengerecht umzubauen, den Aschenfußballplatz am Hans-Gisbertz-Stadion durch einen Kunstrasenplatz umzugestalten sowie einen zweiten kleineren Platz entstehen zu lassen. Zudem soll die Turnhalle an der Beecker Grundschule um einen gesellschaftlichen Raum erweitert und das Dach saniert werden. Des weiteren vorgesehen, ist eine beleuchtete Jogging- und Skaterstrecke zwischen Beeck und Skateranlage mit einer Länge von ca. 2,5 Kilometer zu entwickeln.

Noch in diesem Jahr wird eine Jury über die beim Bundesinnenministerium eingereichten Förderanträge entscheiden. Sollte die Stadt dort ein positives Votum bekommen, könnte die Projektplanung im kommenden Jahr beginnen. Anschließend würde bis 2022 die Realisierung der Vorhaben an Hallenbad, Turnhalle Beeck und Sportplätzen erfolgen.