Aktuelle Information zu den Einschränkungen aufgrund des Coronavirus

22.03.2020: Die Landesregierung hat ein weitreichendes Kontaktverbot für Nordrhein-Westfalen per Rechtsverordnung erlassen, dass ab Montag (23. März 2020) in Kraft tritt. Demnach werden Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt.

Weiter teilt die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen mit:

Ausgenommen sind die Verwandten in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen, die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen, zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen.

Die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs bleibt zulässig.

Zur Umsetzung der Rechtsverordnung sind die zuständigen Behörden gehalten, die Bestimmungen energisch, konsequent und, wo nötig, mit Zwangsmitteln durchzusetzen. Dabei werden sie von der Polizei unterstützt. Verstöße werden als Ordnungswidrigkeiten mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro und als Straftaten mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren verfolgt. Die zuständigen Behörden sind gehalten, Geldbußen auf mindestens 200 Euro festzusetzen. 

Neben dem weitreichenden individuellen Kontaktverbot hat die Landesregierung weitere Restriktionen beschlossen.

Die Verordnung zum Schutz von Neuinfizierten mit dem Coronavirus vom 22. März 202, die zunächst bis zum 20. April 2020 gilt, können Sie hier downloaden. Die Rechtsverordnung tritt am Montag, 23. März 2020 um 00.00 Uhr in Kraft.

Den Katalog zu den Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) können Sie hier downloaden.

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Öffnung des Rathauses

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse in der Stadt Wegberg hat ferner entschieden, dass das Rathaus weiterhin,wie alle übrigen Rathäuser im Kreisgebiet und die Kreisverwaltung auch, für den Publikumsverkehr mit der Einschränkung geöffnet ist, dass Bürgerinnen und Bürger gebeten werden, sich vor einem Besuch telefonisch anzumelden.

Im Eingangsbereich des Rathauses werden die Besucher durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung zu den Kollegen in den Fachbereichen weitergeleitet. Es sollen damit größere Menschenansammlungen in Wartebereichen des Rathauses vermieden werden. Hierzu werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Nummernkärtchen austeilen.

Für diese Fälle hat die Verwaltung während der sonst üblichen Öffnungszeiten Service-Telefonnummern eingerichtet, an die sich die Bürgerinnen und Bürger wenden können:

Fachbereiche:

Standes- und Friedhofsamt                      Tel. 02434 – 83 344

Bürgerservice                                        Tel. 02434 – 83 330

Bildung und Soziales                               Tel. 02434 – 83 502

Stadtkasse/Vollstreckung                          Tel. 02434 - 83 210

Zentrale Rufnummer                               Tel. 02434 – 83 - 0


Im Übrigen wird weiterhin empfohlen, insbesondere Menschenansammlungen zu meiden.

„Unser wichtigstes Ziel ist die Aufrechterhaltung der medizinischen Infrastruktur und wir sind deshalb zu der Entscheidung gekommen, keine weiteren Infektionsrisiken zu schaffen. Wir wissen, dass dies eine große Herausforderung und Belastung für die Familien bedeutet. Und dennoch ist es wichtig, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten genügend Kapazitäten in den Krankenhäusern vorhalten können (hierbei geht es nicht nur um Corona-Patienten, sondern auch um die sonst anfallenden und notwendigen Behandlungen)“, sagt Bürgermeister Michael Stock.

 

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Anliegend veröffentlichen wir eine Pressemitteilung des Kreises Heinsberg zur Bewältigung der Coronavirus-Krise. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den Kreis beziehungsweise das Bürgertelefon unter 02452-131313.


Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 23.03.2020:

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 1011 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus, abzüglich 219 genesenen Personen. Leider zählt der Kreis bislang 24 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

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Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 20.03.2020:

Das Start-Up Unternehmen sharemagazines stellt den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Heinsberg ihr Angebot ab sofort für zwei Wochen kostenfrei zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit vielen Verlagen können Nutzer der App von zuhause auf über 500 Zeitungen und Zeitschriften zugreifen. „Ein schönes Angebot, das uns hilft, die Zeit zuhause angenehm zu verbringen“, so Landrat Stephan Pusch.

Pusch hat alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises Heinsberg gebeten, die „Ausgangssperre light“ einzuhalten. Mit der Einstellung sozialer Kontakte und der Reduzierung auf minimalsten Umgang, d.h. nicht aufschiebbare Arztbesuche sowie das Einkaufen von Lebensmitteln, soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt und das Gesundheitssystem geschont werden.

Der Kreis Heinsberg hat weitere vier Todesfälle zu beklagen. Drei Frauen im Alter von 80, 85 und 68 Jahren sowie ein Mann, 95 Jahre, sind an einer Lungenentzündung infolge des Coronavirus verstorben. Wie auch bei den vorherigen Fällen, waren alle vier Patienten aus dem Kreis Heinsberg gesundheitlich vorbelastet. Insgesamt verstarben im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion bislang 13 Personen aus dem Kreis Heinsberg. Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 916 bestätigte Infektionen, abzüglich 84 genesenen Personen.

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Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 19.03.2020:

Das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg meldet drei verstorbene Personen durch das Coronavirus. „Wir fühlen mit den Familien", sagt Landrat Stephan Pusch.

In allen drei Fällen war die Todesursache eine Lungenentzündung, bedingt durch die Coronavirusinfektion. Es handelt sich um zwei am Dienstag im Krankenhaus Heinsberg verstorbene Männer im Alter von 87 Jahren (aus Heinsberg) und 83 Jahren (aus dem Selfkant). Eine 85-jährige Frau (aus Heinsberg) verstarb am Mittwoch im Uniklinikum Aachen. Alle drei infizierten Personen waren durch Vorerkrankungen bereits belastet.

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 840 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus abzüglich 33 wieder genesenen Personen. Insgesamt gibt es in diesem Zusammenhang neun Todesfälle zu beklagen.

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Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 18.03.2020:

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 811 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Von dieser Zahl sind bereits 25 Personen abzuziehen, die genesenen aus der Quarantäne entlassen werden konnten.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat, anknüpfend an die Rede der Bundeskanzlerin am vergangenen Montag, Maßnahmen erlassen, die landesweit von den kreisangehörigen Kommunen und kreisfreien Städten, konkret deren Ordnungsämter, umzusetzen sind. Ziel der Einschränkungen ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus durch Kontaktreduzierung.

Nach der bereits seit drei Wochen praktizierten Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegen und Schulen im Kreis Heinsberg, bleiben ab heute Einrichtungen, Begegnungsstätten, Freizeit- und Sportangebote geschlossen. Veranstaltungen sind grundsätzlich untersagt, Restaurants sind eingeschränkt bis 15 Uhr geöffnet.

„Sichergestellt bleibt die Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs", so Landrat Stephan Pusch, der in diesem Zusammenhang darum bittet, Hamsterkäufe zu unterlassen. Geöffnet bleiben also weiterhin Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Tankstellen sowie Abhol- und Lieferdienste. Eine konkrete Auflistung gibt es auf der Homepage des Ministeriums, die auf der Webseite des Kreises Heinsberg unter www.kreis-heinsberg.de  über einen Link aufgerufen werden kann.

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Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 17.03.2020:

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg 755 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Diese Zahl können wir in Kürze in Relation zu den genesenen Personen stellen, da das Entlassmanagement unseres Gesundheitsamtes angelaufen ist.

Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bekommen ab Befund 14 Tage häusliche Quarantäne auferlegt. Gegen Ablauf dieser Zeit kontaktieren Mitarbeiter des Gesundheitsamtes die Infizierten und erkundigen sich nach dem Gesundheitszustand. Nach Ausbleiben der Symptome, frühestens aber nach Ablauf der 14-tägigen Quarantäne, sollen die Personen drei weitere Tage zuhause verbringen. Sodann sind sie aus der Quarantäne entlassen und können wieder arbeiten gehen.

Die Bundesregierung hat gestern viele Einschränkungen des öffentlichen Lebens bekannt gegeben, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Da diesbezüglich viele Unsicherheiten existieren, welche Einrichtungen, Geschäfte oder ähnliches noch geöffnet sind, bittet der Kreis Heinsberg um die Beachtung der vom Landrat Stephan Pusch ausgesprochenen „Ausgangssperre light". Diese sieht vor:

- Personen ab 65 Jahren, insbesondere mit Vorerkrankungen bzw. Vorerkrankungen der Lunge, begeben sich freiwillig in häusliche Quarantäne und verlassen das Haus nur für unaufschiebbare Arztbesuche

- Alle anderen Personen dürfen arbeiten und einkaufen gehen, bleiben aber ansonsten zuhause und unterlassen soziale Kontakte

Bürgerinnen und Bürger, die Erkältungssymptome haben, werden gebeten, diese zuhause auszukurieren. Der Hausarzt sollte dann konsultiert werden, wenn sich der Gesundheitszustand verschlechtert, Fieber von 38,5 Grad und höher oder Atembeschwerden auftauchen. Der Arzt entscheidet dann über eine mögliche Testung auf das Coronavirus.

Für den Fall, dass eine Unterstützung bzw. Aufstockung des medizinischen Personals notwendig werden könnte, registriert der Kreis Heinsberg Ärzte oder medizinisch/pflegerisch qualifizierte Personen, die bei der Bewältigung der Lage mithelfen würden. Diese können dem Kreis Heinsberg ihre Kontaktdaten mitteilen über die E-Mail-Adresse

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Aktuelle Pressemitteilung des Kreises Heinsberg vom 15.03.2020:

Keine Kinderbetreuung im Kreis Heinsberg

Kreis Heinsberg. (15.03.2020)  Nachdem der Kreis Heinsberg bereits seit dem 26. Februar nach Bekanntwerden von zwei mit dem Coronavirus infizierten Personen die Schließung von Schulen, Kindertagespflegen und Kindertagesstätten veranlasst hatte, erlässt das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen aktuell ebenfalls ein Betreuungsverbot bis zum 19. April.

Von dieser Regelung soll es eine Ausnahme für die Betreuung von Kindern geben, deren Eltern in Berufsgruppen tätig sind, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur unabkömmlich sind. Hier soll es eingeschränkte Öffnungen der Einrichtungen für Kinder dieser besagten „Schlüsselpersonen“ geben.

Das Land NRW weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Regelung keine Anwendung im Kreis Heinsberg findet. Im Kreisgebiet Heinsberg bleiben alle besagten Betreuungseinrichtungen bis zum 19. April ohne Ausnahme komplett geschlossen.

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Presseinformation des Kreises Heinsberg vom 15.03.2020

Aktuell gibt es im Kreisgebiet 663 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Leider gibt es einen vierten Todesfall in diesem Zusammenhang zu beklagen. Eine 84-jährige Patientin aus Gangelt mit ernsthaften Vorerkrankungen verstarb in der Nacht von Donnerstag auf Freitag an einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Neuss. Auch in diesem Fall ist die Infektionsquelle mit dem Coronavirus noch unbekannt. „Jede dieser Nachrichten betrübt mich zutiefst. Mein aufrichtiges Beileid gilt der Familie", so Landrat Stephan Pusch.

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Presseinformation des Kreises Heinsberg vom 13.03.2020

Aktuell gibt es im Kreisgebiet 553 bestätigte Infektionen mit dem Corona-Virus. Damit diese Zahl eine Aussage über die tatsächliche Lage geben kann, beginnt der Kreis Heinsberg mit dem sog. „Entlassmanagement". Infizierte Personen, die sich nach einem positiven Testbefund bis jetzt 14 Tage in Quarantäne befunden haben, werden von unserem Gesundheitsamt erneut kontaktiert und nach mindestens drei Tagen Beschwerdefreiheit zu einem Kontrollabstrich in einer der zentralen Stellen zur Probenentnahme gebeten. Um diese zahlreichen Tests durchführen zu können, sind weitere Testzentren zur Probenentnahme in Planung.

Weiterhin bittet das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg darum, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger mit Symptomen wie Husten, Bronchitis oder weitergehenden Infektionen mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen. Dieser veranlasst dann, nach gegebener Indikation, einen Test in einer der Abstrichstationen. Bis zur endgültigen Abklärung gilt für alle, die die benannten Krankheitszeichen haben, die Einhaltung der häuslichen Quarantäne.

Die Schulen, Kindergärten und Kindertagespflege bleiben, wie bereits bekannt, noch mindestens eine Woche geschlossen. Um dem Unterrichtsausfall entgegenzuwirken, können wir den Schulen im Kreisgebiet ein digitales Angebot zur Verfügung stellen. Ein IT-Dienstleister aus Übach-Palenberg stellt hierfür eine kostenlose digitale Umgebung zur Verfügung und unterstützt bei der Einrichtung. So kann der Unterricht mittels Web-Browser oder App von Zuhause verfolgt werden.

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Presseinformation des Kreises Heinsberg vom 11.03.2020

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion gibt es einen zweiten Todesfall im Kreisgebiet zu beklagen. In der Nacht zu heute ist ein 73-jähriger Patient aus Übach-Palenberg im Krankenhaus Heinsberg verstorben. Die Todesursache ist bei dem Dialysepatienten mit schweren Vorerkrankungen eine Lungenproblematik gewesen. Die Infektion mit dem Coronavirus hatte seinen Gesundheitszustand zusätzlich beeinträchtigt. Wo der Patient sich mit dem Virus angesteckt haben könnte, ist nicht bekannt. „Auch an dieser Stelle möchte ich mein ausdrückliches Mitgefühl aussprechen“, so Landrat Stephan Pusch.

Mit Stand von 15 Uhr gibt es im Kreis Heinsberg 443 bestätigte Infektionen. In den drei Krankenhäusern in Heinsberg, Erkelenz und Geilenkirchen befinden sich derzeit sieben bestätigte Corona-Patienten auf einer Isolierstation. Zwei Patienten befinden sich auf einer Intensivstation.

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Presseinformation des Kreises Heinsberg vom 10.03.2020

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg (Stand 13 Uhr) 365 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

In den Sitzungen des Krisenstabes am heutigen Dienstag haben die Mitglieder zahlreiche Themen besprochen. Trotz der noch geltenden Schließung von Kindergärten und Schulen können die Vorabi-Klausuren stattfinden. Hierfür wurden Lösungen erarbeitet, die ein eventuelles Ansteckungsrisiko möglichst gering halten. Beispielsweise werden die Schülerinnen und Schüler auf mehrere Räume verteilt und so der direkte, unmittelbare Kontakt deutlich eingeschränkt.

In diesem Zusammenhang weist das Gesundheitsamt des Kreises Heinsberg nochmal eindringlich darauf hin, die bekannten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen zu beachten. „In der aktuellen Situation hoffen wir auf die Mitarbeit und Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Das bedeutet beispielsweise auch, dass Personen, die Kontakt zu einer bestätigt infizierten Person hatten, ihre sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren sollten. Dies gilt auch, wenn die Kontaktpersonen noch nicht offiziell den Quarantänebestimmungen unterliegen, weil sie noch keine Symptome aufweisen“, so Leiterin des Gesundheitsamtes Heidrun Schößler.

Bürgerinnen und Bürger, bei denen ein Abstrich im Zusammenhang mit einer möglichen Coronavirus-Infektion gemacht wurde, erhalten eine Nachricht von unserem Gesundheitsamt. Aufgrund des derzeitigen hohen Arbeitsaufkommens kann es etwas dauern, bis die Rückmeldung erfolgt. Eine Verzögerte Kontaktaufnahme bedeutet nicht, dass der Test negativ bewertet wird. Bis der Befund von unserem Gesundheitsamt mitgeteilt wird, gilt für die „abgestrichenen“ Personen:

  • bei Symptomfreiheit eine eigeschränkte Quarantäne (Minimierung persönlicher Kontakte, keine Freizeitaktivitäten, keine Reisen)

  • bei Symptomen wird häusliche Quarantäne ausgesprochen. Der Hausarzt sowie das Gesundheitsamt sind zu informieren.

Für wirtschaftliche Fragen von Unternehmen des Kreises Heinsberg im Zusammenhang mit der Corona-Lage steht ab heute eine Info-Hotline der Wirtschaftsförderung des Kreises Heinsberg zur Verfügung. Eine Beratung ist hier möglich unter der  Telefonnummer 02452-131824.

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Pressemitteilung des Krisenstabes des Kreises Heinsberg vom 09.03.2020

Stephan Pusch, Landrat des Kreises Heinsberg, hat in der jüngsten Pressekonferenz eine traurige Mitteilung verkündet. Im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion meldete das Krankenhaus Geilenkirchen heute um 14 Uhr den Tod eines 78-jährigen Patienten aus Gangelt. Dieser war vergangenen Freitag stationär mit Symptomen wie Husten, Fieber und Durchfall aufgenommen worden. Er hatte angegeben, eine Karnevalssitzung in Gangelt besucht zu haben. Ob es sich um die besagte Kappensitzung in Gangelt-Langbroich handelte ist bislang nicht bekannt.

Aufgrund ernsthafter Vorerkrankungen verschlechterte sich der Zustand des Mannes schnell. Er starb an Herzversagen, bedingt durch seine Vorerkrankungen sowie die Anstrengungen bzw. Folgen der Corona-Infektion.

„Ich habe gebetet und gehofft, dass es nicht so weit kommen wird, denn jeder Todesfall ist einer zu viel. Mein Mitgefühl gilt der Familie und Freunden des Verstorbenen“, so Landrat Stephan Pusch.

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Pressemitteilung des Krisenstabes des Kreises Heinsberg vom 06.03.2020:

Aktuell gibt es im Kreis Heinsberg (Stand 13 Uhr) 220 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus.

Wie bereits berichtet, wird die „Mobile Medizinische Versorgungseinheit" in Gangelt-Birgden gut angenommen. Die allgemeinmedizinische offene Sprechstunde findet auch Samstag und Sonntag von 8 bis 18 Uhr statt.

Mittlerweile wurde im Kreis Heinsberg eine große Zahl von Corona-Abstrichen durchgeführt. Damit unser Gesundheitsamt sich mit den getesteten Personen in Verbindung setzen kann, werden alle getesteten Personen gebeten, sich in das allgemeine Kontaktformular auf der Homepage des Kreises einzutragen. Wichtig ist hier die Angabe einer Telefonnummer, sowie die Mitteilung des Hausarztes.

Verdienstausfall und Entschädigung

Für Arbeitnehmer, Arbeitgeber und Selbstständige besteht nach den Regelungen des Infektionsschutzgesetzes im Falle eines Verdienstausfalls die Möglichkeit, eine Entschädigung zu erhalten. Ein solcher Antrag ist spätestens innerhalb von drei Monaten nach Ausspruch eines Tätigkeitsverbots oder einer Quarantäneanordnung beim Landschaftsverband Rheinland zu stellen. Die entsprechenden Antragsformulare können Betroffene über die Homepage des Landschaftsverbands Rheinland abrufen (https://www.lvr.de/de/nav_main/soziales_1/soziale_entschaedigung/taetigkeitsverbot/taetigkeitsverbot.jsp)

In vielen Fällen benötigen Betroffene hierbei zum Nachweis der ihnen gegenüber angeordneten Maßnahmen eine schriftliche Bestätigung der bisher nur mündlich ausgesprochenen Quarantäneanordnungen oder Tätigkeitsverbote. Auf der Homepage des Kreises Heinsberg (www.kreis-heinsberg.de) gibt es zwei Formulare, in die sich Personen eintragen können, die schriftliche Bestätigungen entweder für eine Quarantäneanordnung oder für ein Tätigkeitsverbot benötigen. Die erforderlichen ausführlichen Bestätigungen werden den Betroffenen dann zugeschickt.

Quarantäne

https://pdf.form-solutions.net:443/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/5e60f118e4b09f4016213e42

Tätigkeitsverbot

https://pdf.form-solutions.net:443/metaform/Form-Solutions/sid/assistant/5e60f39ae4b09f4016213e44

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Pressemitteilung des Krisenstabes des Kreises vom 02.03.2020:

Zur Bewältigung der Coronavirus-Krise im Kreis Heinsberg hat der Krisenstab folgende Entscheidungen getroffen:

1. Die Kindertagesstätten, Schulen und Kindertagespflegeeinrichtungen sowie Tagespflegeeinrichtungen bleiben bis einschließlich Freitag, 6. März 2020, geschlossen.
2. Die öffentlichen Verwaltungen öffnen ab Dienstag, 3. auf Dringlichkeit überprüft wird. Erst dann ist der Besuch der Verwaltung möglich. Sollte ein Anliegen als „nicht dringlich“ beurtMärz, teilweise für den Publikumsverkehr mit der Einschränkung, dass sich Bürgerinnen und Bürger vorher telefonisch melden und das Anliegen eilt werden, wird um Verständnis gebeten.
3. Für unmittelbare Kontaktpersonen eines bestätigten Falles ohne Symptome wird keine Quarantäne ausgesprochen, sondern intensive Selbstbeobachtung empfohlen.
4. Unmittelbare Kontaktpersonen eines bestätigten Falls, die in irgendeiner Weise Erkältungssymptome zeigen, gelten als infiziert und werden für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Die Quarantäne gilt ausschließlich für die unmittelbare Kontaktperson, nicht aber für andere Haushaltsmitglieder. Ob diese unmittelbaren Kontaktpersonen mit Abstrich getestet werden, entscheidet der behandelnde Arzt.
5. Eine Sonderregelung gilt für unmittelbare Kontaktpersonen eines bestätigten Falles, die beruflich in sensiblen Bereichen tätig sind (etwa mit Kontakt zu Kindern, Kranken, Pflegebedürftigen, wie etwa Erzieher, Lehrkräfte, Pflegekräfte, in medizinischen Berufen Tätige). Sie erhalten generell – auch ohne Symptomatik – ein temporäres Berufsausübungsverbot. Sofern sie Erkältungssymptome zeigen, muss ein Abstrich gemacht werden. Zudem wird in diesem Fall eine 14tägige häusliche Quarantäne angeordnet.
6. Bereits angeordnete Quarantänemaßnahmen gelten weiterhin.
7. Auf der Homepage des Kreises unter http://www.kreis-heinsberg.de/ findet sich ein Formular, in das sich alle Personen eintragen können, die Symptome bei sich feststellen. Das Formular dient lediglich der Datenerhebung. Eine Rückmeldung durch das Gesundheitsamt erfolgt nicht. Ausreichend sind dabei Angaben zu Alter, Geschlecht, Ort, Straße. Angaben wie Geburtsdatum oder Hausnummer sind nicht erforderlich.

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Pressemitteilung des Krisenstabes des Kreises Heinsberg vom 03.03.2020:

Gleich zwei Maßnahmen dürften die medizinische Versorgungslage im Kreis Heinsberg angesichts der Coronakrise verbessern.

Am heutigen Dienstag errichtete das DRK in Gangelt-Birgden in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat, der Landesvorhaltung und dem DRK-Kreisverband Heinsberg eine fahrbare Arztpraxis – eine sogenannte „Mobile Medizinische Versorgungseinheit". Auf 13,60 Meter Länge und 2,55 Meter Breite ist die fahrbare Praxis innerhalb von 24 Stunden an jedem Ort in Deutschland einsatzbereit. Dabei steht die mobile Praxis einer stationären in vielen Dingen nicht nach: Die 35 Quadratmeter-Arztpraxis umfasst neben einem Behandlungsraum einen Personalraum, die Rezeption und das Sprechzimmer. Die Praxis hat einen barrierefreien Zugang mittels einer vorhandenen elektrischen Treppenraupe und einem Rollstuhl. Neben EKG, Ultraschall und Laboruntersuchungen umfasst die Arztpraxis die grundlegenden Leistungen einer üblichen Arztpraxis wie Verbandwechsel, Wundversorgung, Temperaturmessung und Dermatoskopie. Betrieben wird die Mobile Medizinische Versorgungseinheit nun von der Landesvorhaltung, dem DRK-Kreisverband Heinsberg und der Schwesternschaft des Deutschen Roten Kreuzes.

Des Weiteren wird in Erkelenz mit Unterstützung des Kreises durch das Krankenhaus Erkelenz und die Kassenärztliche Vereinigung eine zweite zentrale Anlaufstelle zur Probenentnahme geschaffen, die nach dem Gangelter Vorbild funktionieren soll. Sie soll ab Mittwoch von 8 – 18 Uhr tätig sein. Terminabsprachen werden über die Rufnummer 116 117 abgewickelt.

„Damit wird ein zusätzliches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger im Raum Gangelt und auch im Nordkreis eine spürbare Entlastung von Krankenhaus und Arztpraxen geschaffen", zeigte sich Landrat Stephan Pusch erfreut.

134. Davon sind 8 Betroffene in stationärer Behandlung, nach letzten Erkenntnissen hat sich der Gesundheitszustand dieser Menschen tendenziell verbessert. Bei der Vielzahl der im Kreis Heinsberg durchgeführten Testverfahren wird nur ein geringer Bruchteil positiv getestet, so erklärt sich die moderate Steigerung der Fallzahlen.

Die am gestrigen Dienstag vom DRK in Gangelt-Birgden errichtete „Mobile Medizinische Versorgungseinheit“ wird gut angenommen. Diese Einrichtung unterstützt die hausärztliche Grundversorgung im Kreisgebiet und ist in der Zeit von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Rahmen einer offenen allgemeinmedizinischen Sprechstunde geöffnet. Laborabstriche zur Untersuchung einer Coronavirusinfektion werden an diesem Standort nicht abgenommen.

Die Abstriche zur Coronavirus-Testung können nach vorheriger Terminanmeldung über die eigene Hausarztpraxis in der Dreifach-Sporthalle in Gangelt, Kritzraedstr. 6, 52538 Gangelt oder der Station in Erkelenz, Willi-Stein-Stadion, Westpromenade 2, 41812 Erkelenz nach vorheriger Terminanmeldung über die Rufnummer 116 117 abgewickelt werden.

Mit den Bürgermeistern im Kreis Heinsberg wurde am Nachmittag im Kreishaus Heinsberg die künftige Verfahrensweise zum Erlass von Quarantäneanordnungen abgestimmt. Die Anordnung erfolgt nunmehr auf Grundlage einer fachlichen Einschätzung des Kreisgesundheitsamtes durch die zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden.

Tagespflegeeinrichtungen für pflegebedürftige Menschen können ab Montag, dem 09.03.2020, ihren Betrieb wieder aufnehmen.

Tagespflegeeinrichtungen für pflegebedürftige Menschen können ab Montag, dem 09.03.2020, ihren Betrieb wieder aufnehmen.

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