Junge Menschen gedachten dem Kriegsende vor 72 Jahren

Gedenkveranstaltung Kriegsende

Schülerinnen und Schüler der Schule am Grenzlandring und des Maximilian-Kolbe Gymnasiums gedachten am 19. Mai am Gedenkstein vor dem Rathaus den Opfern des Zweiten Weltkriegs. Bürgermeister Michael Stock eröffnete die Veranstaltung mit einem Dank an die Jugendlichen der Schule am Grenzandring, die die Veranstaltung in diesem Jahr zusammen mit ihren Lehrkräften organisiert hatten.

 

Vor drei Jahren hatten Schüler des Maximilian-Kolbe-Gymnasiums mit Unterstützung von Lehrkräften, dem Stadtarchivar Thomas Düren und der Fa. artkonzept Körner einen Gedenkstein am Brunnen vor dem Rathaus in den Boden eingebracht.

Mit mahnenden Worten machten die Schülerinnen und Schüler bei der Gedenkfeier auf die heutige Flüchtlingssituation aufmerksam und haben sich unter anderem mit dem Autor Max Herrmann-Neiße beschäftigt, dessen Werke in der NS Zeit verbrannt und verboten wurden und der zur Flucht gezwungen wurde. Die Texte bezogen sich auch auf die heutigen Flüchtlingssituation, auf Rassismus und Unterdrückung. Zum Ende der Gedenkveranstaltung berichtete ein 17-jähriger Flüchtling über sein Schicksal beide Eltern verloren zu haben und allein von Afghanistan nach Deutschland geflohen zu sein. Mit diesem bewegenden Eindruck schloss die Gedenkfeier mit dem Versprechen auch in den kommenden Jahren demn Kriegsereignisse