Bürgerbeteiligung Master-Plan: Bis zum 13.08.2017 Anregungen möglich

Bürgerversammlung Masterplan mit vielen Interessierten

Die Präsentation der Planentwürfe und der Handlungsempfehlungen zum „Masterplan Siedlungsschwerpunkt Wegberg“ bei der Bürgerversammlung am 13.07.2017 können Sie hier downloaden. (Der Download kann aufgrund der Dateigröße etwas andauern. Aus urheberrechtlichen Gründen wurden einige Fotos entfernt. Daher ergeben sich geringfügige Abweichungen zur Präsentation am Veranstaltungsabend am 13.07.2017.)

Den Feedback-Bogen mit Ihren Anregungen zu den Planentwürfen können Sie bis zum 13.08.2017 über die E-Mail-Adresse oder per Post an Stadt Wegberg, Rathausplatz 25, 41844 Wegberg einreichen. Diese werden in den weiteren Prozess einbezogen.

 

 

Mit 240 Interessierten war das Pädagogische Zentrum im Maximilian-Kolbe-Gymnasium am vergangenen Donnerstag bei einer Bürgerversammlung zum Thema „Masterplan - Siedlungsschwerpunkt Wegberg“ voll besetzt. Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Vereinen, Verbänden, Institutionen, aus der Unternehmerschaft, aus den Schulen, von den Geldinstituten sowie politische Vertreter waren gekommen, um sich aus erster Hand über die ersten Planentwürfe und die sich daraus ergebenen Handlungsempfehlungen zu informieren. Der Rat der Stadt hatte am 20. Dezember des vergangenen Jahres dem Planungsbüro Astoc Architects and Planners aus Köln den Auftrag zur Planung neuer Entwicklungsgebiete im Innenringbereich erteilt.

Schon vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung machten zahlreiche Besucher vom Angebot Gebrauch, sich an Stellwänden über die vier Entwicklungsgebiete im Bereich des Innenrings zu informieren. Anschließend informierte Bürgermeister Michael Stock die Besucher über die Ziele, die mit einem Masterplan verfolgt werden. „Wir möchten für die Zukunft und die weitere Entwicklung unserer Stadt wichtige Eckpunkte formulieren und mit den Bürgerinnen und Bürgern frühzeitig diskutieren. Anregungen lassen wir in den Prozess einfließen und mögliche Sorgen, egal aus welchem Grund, werden wir aufnehmen“, so Bürgermeister Stock.

Nach einer umfangreichen Präsentation der Planungen konnten die Besucher Fragen stellen und ihre Anregungen zu den Planentwürfen formulieren. Dabei ging es um die Themen Wohnstadt, Stärkung des Stadtzentrums, um Verkehrsfragen aber auch um die konkrete Umsetzung der Planungen. „Der demografische Wandel führe zu einem Wunsch nach mehr barrierefreiem, kleineren Wohnraum für ältere Menschen, der in die Planungen einfließen müsse“, so der Wunsch eines Teilnehmers. Auch die Themen bezahlbarer Wohnraum, Klimaschutz und Niedrigenergiehäuser wurden diskutiert.

Die Entwicklungen in den Plangebieten haben auch großen Einfluss auf die Infrastruktur und auf die Verkehrssituation. Dabei sollten für Pkw aber auch für das Fahrrad neue Verkehrsführungen überlegt werden, die auch die Möglichkeiten, die die E-Mobilität biete, berücksichtigen. Der öffentliche Personennahverkehr sollte ebenfalls gestärkt´werden.

Bürgermeister Stock betonte, dass er in allen zukünftigen Entscheidungen, die Belange der Grundstückseigentümer in den Plangebieten aber auch die Interessen der Landwirtschaft, die diese Flächen bearbeiten, berücksichtigen werde. „Die weitere Entwicklung der Stadt sollte für alle Gruppierungen Vorteile bringen und schließlich die Attraktivität der Stadt insgesamt weiter steigern“, so Bürgermeister Stock.

Die Veranstaltung endete mit der Möglichkeit für die Besucher, ihre noch nicht geäußerten Anregungen an vorbereitete Stellwände zu heften. Diese und alle noch bis zum 13.08.2017 eingehenden Antwortbögen werden in den weiteren Planungen berücksichtigt. Der Rat der Stadt wird sich in den kommenden Monaten weiter mit dem Masterplan beschäftigen und über die eingebrachten Vorschläge diskutieren. Die Verwaltung wird hierüber berichten.