Einführung eines Starkverschmutzerzuschlages in 2019

Der zuständige Fachausschuss hat in seiner Sitzung am 28.03.2017 die Verwaltung beauftragt, alle notwendigen Vorbereitungen, insbesondere die Erhebung der erforderlichen Daten zur Einführung eines Starkverschmutzerzuschlages zum 01.01.2019 zu treffen.

 

Ausgangspunkt war ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2013 und die damit verbundene Erstellung eines Gutachtens durch das Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft an der RWTH Aachen (FiW) e. V.. Die Gutachter kamen zu dem Ergebnis, dass in Wegberg ein Starkverschmutzerzuschlag zulässig, aber nicht notwendig sei. Nach der Vorstellung des Gutachtens in der Sitzung, entschied der Ausschuss dann bei einer Gegenstimme, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.

"Der Starkverschmutzerzuschlag sorgt für eine verursachergerechte Verteilung der Kosten", sagt Bürgermeister Stock. "Wir benötigen allerdings noch die Daten aus 2017. Mit der Einführung im Jahr 2019 geben wir den betroffenen Unternehmen jetzt über eineinhalb Jahre Zeit, technische Lösungen zu finden, um die Verschmutzung und damit den Zuschlag erheblich zu reduzieren und so das wirtschaftlich und ökologisch sinnvollste Ergebnis zu erzielen".